Nun ist schon der Sommer da, für mich beginnt nun die Zeit der

Neuanschaffungen

Hier kann ich mich fragen: brauche ich es wirklich? Wie dringend ist es? Wie oft nutze ich es?

Es gibt Dinge, die kann ich nicht schieben:

  • Nach 7,5 Jahren brauche ich ein neues Handy, denn ich kann weder fotografieren, noch telefonieren oder Apps aktualisieren. Schon seit Monaten nicht.
  • Kaufe ich mir ein neues Auto oder investiere ich in TÜV, Service und Extras und behalte meinen geliebten Flitzer noch ein wenig?
  • Urlaubsvorbereitung. Muss es ein neuer (da größerer) Rucksack für die nächste Alpenüberquerung sein?

Abwägen

Ein neues Smartphone muss daher. Klar, ich kann es mir einfach machen, aus Gewohnheit meinem Hersteller treu bleiben – oder mich mit Funktionen und vor allem (!) Nachhaltigkeit des Herstellers auseinander setzen.

Ähnlich ist das Vorgehen ja beim Auto: aus Gewohnheit das alte Teil reparieren, in der Komfortzone bleiben, ist einfach. Ich kann mir hier das Vergleichen sparen. Ich weiß, was ich (nicht) habe. Was für mich aber noch viel Wichtiger geworden ist: ich fahre so wenig Auto, dass ich den Umweltaspekt eines neueren Wagens gegenüber meines Jetzigen außer acht lassen kann. Wenn ich meinen Alten weiterfahre, bin ich umweltfreundlicher! Denn ich werfe nicht etwas auf den Müll, was noch einsatzfähig ist. Das gilt für alle technischen Geräte, die oftmals viel zu früh entsorgt werden, obwohl sie repariert werden könnten. Oder sie werden gar ersetzt, weil es was Besseres gibt, obwohl sie noch einsatzfähig sind. Ich für mich weiß, ich hole mir auch nicht alle paar Monate einen neuen Leasingwagen und trage so zu einem größeren Müllberg bei. Ich fahre meinen kleinen Löwen (und der kann brüllen, wenn du vor mir das Gaspedal nicht findest!) noch weiter. Nicht aus Gewohnheit, sondern der Umwelt zuliebe. Und wer mich kennt, weiß, dass ich mich auf ein schnelleres Auto freue, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

Anmerkung: ein heftiger Gewitterschaden hat meiner Entscheidung ein abruptes Ende bereitet. Nun ist ein neues Auto aber erst im Frühjahr dran 🙂

Und was ist nun mit dem Rucksack? Ähnlich wie bei Klamotten frage ich mich: ist es wirklich sinnig? Und ich weiß es einfach nicht. Nur der Jetzige ist evtl. zu klein, sobald es 5 Grad weniger hat, ich einen Pulli mehr mitnehmen muss. Mein Rucksack ist am Limit. (Und zwischen Schreiben und Veröffentlichen des Beitrags ist es ein neuer Rucksack geworden, und ich fühle mich wohl dabei!)

Bleiben wir bei den Klamotten. Was kannst du beim Einkauf noch berücksichtigen? Natürlich Fairfashion-Produkte kaufen. Inzwischen gibt es wirklich viele Labels, die fair und/oder lokal produzieren und nicht mehr nach Ökostyle von früher aussehen. Schau zum Beispiel in diesen Link rein: Justine kept calm and went vegan. Auch Second Hand ist wieder angesagt. Gilt auch, wenn etwas noch gut ist, du es aber nicht mehr tragen magst. Und wenn es um die Entsorgung geht: eine sinnvolle Kleiderspende ist hilfreicher als die Altkleidercontainer (z. B. beim DRK oder der Diakonie).

Und solltest du gern online bestellen, lege ich dir ans Herz die Umweltbelastung der Paketreise und insbesondere auch deine Retouren zu bedenken: Denn jede achte Onlinebestellung wird einer Bitkom-Studie zufolge in Deutschland wieder zurückgesendet bzw. storniert. 2016 waren es nur 10%!

Und wenn wir schon irgendwie auch beim Thema Reisen sind, was ist dir hier wichtig? Fernreise mit dem Flugzeug? Oder doch das eigene Land erkunden? Da es mich nicht in die große weite Welt zieht, bin ich mal faul und verweise auf einen Beitrag bei Gipfelglück, sie wägt Fernweh und eigene Verantwortlichkeit ab.

Zur oben angesprochenen Wegwerfmentalität hat Hof Eulengrund Tipps zum weniger Wegwerfen zusammengestellt.

Frage

In welchem Bereich bedenkst du einen Neukauf bzw. eine Weiternutzung? Und warum entscheidest du dich so?

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Wie du die Welt ein klein bisschen besser machst – Teil 3
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