Herbst

Was für eine schöne Jahreszeit! Die Blätter färben sich bunt, es wird meist ruhiger um uns. Der Drang permanent an die frische Luft zu müssen, weil die Sonne so schön scheint, wird weniger. Und so wie die Natur sich jetzt in sich zurückzieht und die Früchte zu ernten sind, können wir es auch tun.

Rückzug

Gerade der Rückzug, die Besinnung ist so wichtig, um wieder bei uns anzukommen, zur Ruhe zu kommen. Es leiser werden lassen – im Außen und im Innen. Zeit zum Reflektieren und Meditieren. Zeit der Einkehr. Und des Bewusstmachens, was wir dieses Jahr gesät haben und nun geerntet werden kann. Was haben wir erreicht, geändert? In welchem Bereich tragen meine Aktivitäten Früchte?

Ich liebe diese Zeit! Mich treibt es nicht immerzu raus, sondern ich genieße das Einkuscheln, den warmen Tee und das Meditieren. Ich staune, was sich in dem Jahr alles ereignet hat, was sich ändert, wie ich mich ändere. Und damit auch mein Umfeld.

Es fühlt sich gleichzeitig im Moment eher wie ein Durchschnaufen an. Luft holen für das, was da kommen mag. Und loslassen.

Loslassen

Das ziehen lassen, was wir nicht mehr brauchen. So wie die Bäume ihre Blätter fallen lassen, ist nun die Zeit, Ballast abzuwerfen. Körperlich wie auch seelisch.

Der Herbst eignet sich hervorragend für Reinigungskuren, Räucherungen, Änderungen.

All das, was wir jetzt körperlich und seelisch loslassen, schleppen wir nicht durch den Winter. Das ist doch wunderbar, oder?

Rituale

Um dich körperlich zu reinigen, eignen sich Fastenkuren, das Ölziehen oder auch regelmäßige basische Bäder (Werbung). Und die Harmonisierung mit der liegenden Acht.

Auf seelischer Ebene ist es Zeit der Vergebung, des Räucherns, des Loslassen und oftmals Erkennen einer Ent-Täuschung.

Es ziehen lassen

Wir sind oft geprägt von Aktionismus. Und auch wenn ich oben schreibe, dass wir jetzt die Früchte ernten können, dass jetzt die Zeit der Rituale und Reinigungen gut ist, heißt es nicht: sofort wieder in Aktion treten. Sondern für dich abwägen, was tut dir gut. Oder die kleinen Früchte zu erkennen. Es muss nicht der große Kürbis sein, auch wenn von ihm mehrere Menschen satt werden. Manchmal sind es mehrere kleinere Früchte wie Kirschen, die in ihrer Vielfalt anders sind.

Es ist nicht die Zeit des Losrennens, sondern des Runterfahrens. Also auch eine Reinigungskur kann in Ruhe umgesetzt werden. Manchmal ist es sinnvoll, erstmal eine Woche sich gedanklich darauf einzustellen, bevor du startest. Pass dich einfach der momentanen Zeitqualität an, die Ruhe fordert ???

Ich wünsche dir einen wunderbaren Herbst! Und wenn du magst, teile mir doch im Kommentar mit, ob du ein Herbstritual hast oder welche Früchte du gerade in deinen Handlungen erkennst – danke dir ❤️

Titelfoto: Uli Kaufmann

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