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In dir ankommen: Warum Emotionen den ganzheitlichen Ansatz vervollständigen

Vielleicht kennst du diesen Moment: Der Tag ist vorbei. Du sitzt still da. Und plötzlich taucht diese eine Frage (erneut?) in dir auf: Wer bin ich eigentlich wirklich?

Du hast viel erreicht. Du funktionierst. Du bist stark. Doch irgendwo tief in dir meldet sich der Wunsch, in dir anzukommen. Deinem Inneren Ruf zu folgen.

Ganzheitliche Ansätze sprechen in diesem Zusammenhang vom Dreiklang: Körper. Geist. Seele. Sie müssen in Einklang gebracht werden, um stabil in dir zu sein, dich wahrlich zu leben. 

Doch etwas fehlt mir: Die Emotionen. Deine Gefühle. Naturkreis aus Zapfen und Steinen als Symbol für in dir ankommen und den Vierklang aus Körper Geist Seele und EmotionenOhne sie bleibt der ganzheitliche Ansatz meines Erachtens unvollständig, denn sie verbinden alles miteinander: Sie zeigen sich im Körper, sie beeinflussen deine Gedanken, sie prägen deine Entscheidungen.

Gefühle wirken im ganzen System

Unsere Gefühle werden oft mit dem Geist gleichgesetzt, da er übersetzt.

Andere sehen die Seele als Wegweiser, da etwas, was sich leicht anfühlt, unserem Seelenweg entspricht (abgesehen von Glaubensmustern/Konditionierungen oder der berühmt-berüchtigten Komfortzone).

Ich wiederum sehe Gefühle im körperlichen Bereich angesiedelt, da sich Gefühle im Körper manifestieren und Organ(paar)e für bestimmte (unausgelebte) Gefühle stehen. Sie zeigen sich als: Druck im Brustraum. Enge im Bauch. Ein Kloß im Hals. Spannung im Nacken.

Mir fehlte bisher im ganzheitlichen Ansatz der Energiekörper und auch der Bezug zu unseren Gefühlen. Viel zu oft wird der Körper nur mit Ernährung, Nahrungsergänzungsmitteln und Bewegung behandelt. Das greift zu kurz, es geht um so viel mehr!

Emotionen wirken im ganzen System: Körperlich. Mental. Energetisch. Wenn du deine Gefühle bewusst wahrnimmst und integrierst, entsteht ein vollständig neuer Blick auf dich selbst. 

Das Spiegelgesetz als Auslöser für deine Gefühle

Ruhige Wasseroberfläche als Symbol für Gefühle und das Spiegelgesetz im ganzheitlichen AnsatzGerade wenn wir uns mit dem Spiegelgesetz identifizieren, wissen wir, dass Trigger im Außen in uns Emotionen auslösen, die gesehen und integriert (nicht er-löst und ggfs. erneut weggedrückt!) werden wollen. Gute wie Negative (wir werten ja nur, was gut oder schlecht ist, Gefühle sind einfach. Punkt.). 

Der Vierklang statt des Dreiklangs

Beim Zusammenstellen meines 3-Monatscoachings HERZKRAFT wurde mir etwas nochmals klarer: Der Dreiklang genügt nicht (mehr)! Gefühle beeinflussen unseren Körper, unsere Gedanken, unsere Entscheidungen und unsere Energie. 

Daher arbeite ich ab sofort mit dem Vierklang Körper, Geist, Seele und Emotionen. Das fühlt sich für mich GANZheitlich an! Bisher hielt ich eisern am Dreiklang fest, weil es oft heißt, der Dreiklang wie beispielsweise Vater, Mutter, Kind usw. Insbesondere weil mein Inneres Konzept lautete: Ein dreibeiniger Stuhl wackelt nie.

Doch meine Erfahrung zeigt etwas anderes: 

Gerade wenn wir die Reise der Bewusstwerdung antreten, neigen wir dazu, eine Seite zu stärken und die andere (unbewusst) abzustoßen – die Spirituellen verteufeln teilweise das Materielle und Triebhafte, die Materialisten das Feinstoffliche oder auch das Materielle (Stichwort Minimalismus) und die, die bewusst den Bewusstseinsweg gehen wollen, schwanken mal hier und dort und verurteilen sich teilweise genau dafür, statt das Schwanken, das Abstossen und Befürworten der anderen Seite als menschlich mit Gefühlen anzusehen. Mich eingeschlossen.

Wir dürfen uns in Erinnerung rufen, dass wir feinstoffliche Wesen in einem materiellen Körper sind, der von einem Ego geleitet wird und das Gefühlserfahrungen sammeln möchte. Daher sind der Ausgleich, die Balance, deine stabile Mitte so wichtig.

Die stabile Mitte

Ich vergleiche unser Inneres System gern mit einem Mobile: Hand auf einem Felsen als Symbol für Erdung und die stabile Mitte im KörperEs bewegt sich. Es wackelt. Es kommt wieder zur Ruhe.

Genau so funktioniert auch unser Leben: Die stabile Mitte ist kein Dauerzustand. Sie ist etwas, zu dem wir immer wieder zurückfinden

Wenn unser Inneres Mobile aus dem Gleichgewicht gerät, lohnt sich ein Blick nach innen: Was bewegt mich gerade? Welche Gefühle zeigen sich? Welche Muster erkenne ich? 

So entsteht Schritt für Schritt mehr Bewusstsein. Und genau hier beginnt der Weg zurück zu deiner stabilen Mitte. Zu deiner Balance. Zu deinem In-dir-ankommen. Du spürst klarer, was wirklich zu dir gehört.

Vielleicht findest du dich hier wieder

Baumäste vor offenem Himmel als Symbol für Innere Orientierung und BewusstwerdungDu arbeitest in einem leistungsorientierten Umfeld. Meetings. Deadlines. Entscheidungen.

Du bist stark. Du bist selbstständig. Du bist es gewöhnt, vieles allein zu tragen. 
Du hast dich entwickelt. Du hast Bücher gelesen, Podcasts gehört, Seminare besucht.

Und trotzdem taucht irgendwann diese Frage auf: Wer bin ich außerhalb meines Jobs?

Diese Frage ist kein Problem. Sie ist ein Anfang. Sie ist ein Schritt auf dem Weg, wieder in dir anzukommen.

Übung: Wo sitzt dein Gefühl im Körper?

Feder im Wasser als Symbol für feine Körperwahrnehmung von EmotionenWenn du glaubst, dass Gefühle nicht zum Körper gehören, dann nimm dir jetzt 3 Minuten Zeit.

Erinnere dich an eine Situation (mit deinem Chef), die dich wütend gemacht hat, wo du dich ohnmächtig gefühlt hast oder Angst hattest. Was spürst du im Körper? Wo im Körper nimmst du das Gefühl wahr? – Im Bauch? Im Brustraum? Im Hals? Ist es eine Enge? Ein Stein, ein Zerren?

Streiche nun mehrmals mit deiner Hand von dieser Stelle über deine Arme oder Beine nach außen. Als würdest du das Gefühl aus deinem Körper herausstreichen. 
Spüre danach noch einmal hinein: Wie geht es dir jetzt?

Glaubst du noch immer, dass Gefühle nichts mit deinem Körper zu tun haben? – Viele Menschen merken hier, wie stark Gefühle im Körper wirken.

Gefühle, Eigenverantwortung und das Innere Kind

Wenn du tiefer eintauchst, erkennst du recht schnell den Zusammenhang zwischen Gefühlen und deinem Körper. Viele körperliche Prozesse stehen mit Emotionen in Verbindung. Aggression zum Beispiel. In vielen Situationen hat sie jedoch keinen Raum. Erlauben wir ihr keinen Raum. Gerade im beruflichen Umfeld. Doch Emotionen verschwinden nicht, weil wir sie wegdrücken.

Im Gegenteil: Sie bleiben im System! 

Das zu erkennen ist ein großer Schritt in die Eigenverantwortung. Nicht in die Schuld (für eine Krankheit).

Wir haben es nicht besser gewusst. Wir haben Muster und Glaubenssätze entwickelt, um unser Inneres Kind zu schützen. Das war damals sinnvoll.
Heute dürfen wir neue Wege gehen. Bewusster. Achtsamer. Im Hier und Jetzt.

Dankbarkeit stärkt die stabile Mitte

Ein Gefühl wirkt besonders stabilisierend im Hier und Jetzt: Dankbarkeit.

Oft erwarten wir, dass unser Körper funktioniert: Er trägt uns. Er arbeitet. Er hält durch. Erst wenn wir etwas Schmerzvolles erfahren haben, wissen wir ihn zu schätzen.

Das Ego/der Geist verurteilt hier gern. Statt aber das Ego genau dafür zu verurteilen, uns zu schimpfen, dürfen wir auch hier anerkennen, dass wir das Ego zum Leben im menschlichen Körper benötigen!

Die Dankbarkeit beflügelt uns, lässt uns unseren Seelen-/Herzensweg leichter erkennen und erfühlen. Sonnenlicht im Baum als Symbol für Dankbarkeit und HERZKRAFTDankbarkeit verändert deinen Inneren Zustand: Sie öffnet dein Herz. Sie reduziert Stress. Sie stärkt deine VerBINdung.

Dankbarkeit ist ein Gefühl, das uns auf allen Ebenen unterstützt, das Gleichgewicht des Mobiles wieder herzustellen, zurück in deine stabile Mitte zu finden und in dir anzukommen.

Und so verhält es sich mit allen Gefühlen, auch den vermeintlich Schmerzhaften. Daher gehe ich ab sofort in meiner Arbeit von einem Vierklang aus.

HERZKRAFT – der Weg zurück zu dir

In meinem 3-Monatscoaching HERZKRAFT arbeite ich mit genau diesem Vierklang: Körper. Geist. Seele. Emotionen.

Viele Frauen haben bereits an einzelnen Ebenen gearbeitet. Vielleicht erkennst du dich hier wieder: Du ernährst dich bewusster. Du hast gelesen. Reflektiert. Verstanden. Und trotzdem fühlt sich etwas in dir weiterhin unsortiert an. Oft sind es die Emotionen, die gesehen werden wollen.

Wenn alle vier Ebenen zusammenarbeiten, verändert sich etwas in dir. Du spürst: Mehr Klarheit. Mehr Ruhe. Mehr VerBINdung. Du findest so Schritt für Schritt zurück zu deiner stabilen Mitte. Und du kommst wieder in dir an.

Deine Gedanken dazu

Gehst du mit mir den Vierklang aus Körper, Geist, Seele und Emotionen? – Dann schreibe mir gern eine Nachricht an: herzensweg@christinefabijenna.de – Ich freue mich auf deine Gedanken!

Wenn dich dieser Beitrag berührt, teile ihn gern mit einer Frau, die sich ähnliche Fragen stellt.

Manchmal beginnt Veränderung mit einer einzigen Frage: Wer bin ich wirklich? Und mit dem Mut, wieder in dir anzukommen.

Häufige Fragen zum ganzheitlichen Ansatz und zur stabilen Mitte

FAQ

Warum reicht der Dreiklang Körper, Geist und Seele nicht aus?
Viele ganzheitliche Ansätze berücksichtigen Emotionen nur indirekt. Gefühle wirken jedoch auf Körper, Gedanken und spiritueller Ebene gleichzeitig und sollten daher bewusst im Coaching integriert werden.

Warum sind Emotionen im Körper spürbar?
Emotionen aktivieren das Nervensystem und drücken sich oft körperlich aus – zum Beispiel durch Anspannung, Druck im Brustraum oder ein Gefühl im Bauch.

Für wen ist ganzheitliches Coaching für Frauen besonders hilfreich?
Vor allem Frauen ab 40 erleben häufig Phasen von Erschöpfung, Neuorientierung oder emotionalem Wandel. Ganzheitliches Coaching kann helfen, Innere Balance und Klarheit wiederzufinden.

Was bedeutet der Vierklang aus Körper, Geist, Seele und Emotionen?
Der Vierklang beschreibt einen erweiterten ganzheitlichen Ansatz. Neben körperlichen, mentalen und spirituellen Aspekten werden Emotionen bewusst als eigene Ebene integriert.

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